„Große Fenster? Nein danke.“

Mythos 1: Fenster sind schnell geknackt.

Jein. Es ist für viele nach wie vor das Hauptargument gegen grosse Fenster- oder Glasfronten: Die Einbruchsicherheit.

Und tatsächlich ist es häufig kein Problem für Langfinger, durch ein Fenster ins Haus zu kommen. Im Durchschnitt braucht man knapp unter 10 Sekunden, um ein handelsübliches Fenster auf zu bekommen. Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass die Produkte das RC2 Zertifikat tragen! Ausschliesslich so gekennzeichnete Fenster und Türen können Einbruchversuchen wirklich standhalten.

 

Mythos 2: RC2 ist gleich RC2.

Falsch. Häufig bieten Discounter Sicherheitsfeatures an, die „nach RC2 geprüft“ sind. Vorsicht: Solche Produkte sollte man meiden. Nur ein Zertifikat beweist, dass das Produkt der RC2 Prüfung auch standgehalten hat. Hierbei haben unabhängige Prüfer exakt 3 Minuten Zeit, um dem Produkt mit schwerem Gerät zu Leibe zu gehen. Unter anderem wird mit Säge, Druckbolzen, Schwunggewicht und Schraubenzieher versucht, das Fenster oder die Tür zu überwinden. Nur wenn dies nicht gelingt, gibt es das RC2 Zertifikat. Auch für uns als Profis im Bereich grosser Fassadenlösungen aus Glas sind solche Zertifikate natürlich besonders wichtig.

 

Mythos 3: Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster.

Leider wahr. Ein gekipptes Fenster kann einem Einbrecher keinerlei Hindernis bieten. Deshalb sollten Sie, gerade im Erdgeschoss, gekippte Fenster vermeiden. In den meisten Fällen zahlt hier auch nicht die Versicherung.

 

Mythos 4: Nachrüsten ist teuer.

Nicht unbedingt. Das Nachrüsten von Sicherheitsbeschlägen ist wichtig. Im Verhältnis ist es eine kleine Investition, wenn man dadurch verhindern kann, dass ungebetene Gäste das Haus betreten. Zusätzlich besteht in einigen Fällen sogar die Möglichkeit, sich die Nachrüstung bezuschussen zu lassen. Hier lohnt es sich, sich zu informieren.  25 % aller Einbruchsopfer denken darüber nach, ihr Zuhause zu verlassen. Lassen Sie es nicht so weit kommen: Rüsten Sie nach.

 

Einbruchschutz Glas-Faltwand

Glas-Faltwand: Offen und doch einbruchssicher

Moderne Faltverglasungen lösen die Grenzen zwischen und innen und aussen beinahe auf. Eine Glasfront, die sich vollflächig öffnen lässt, holt jede Menge Tageslicht, frische Luft und Wohnkomfort ins Haus – doch was ist mit ungebetenen Gästen? Bei Neubau und Modernisierung rät es sich, schon in der Planung an die eigene Sicherheit zu denken. Hierbei geben Einbruchnormen einen Überblick zur Widerstandsfähigkeit der einzelnen Komponenten. So steht dem Traum vom transparenten und hellen Wohnen nichts mehr im Weg - und grosszügige Glasflächen bleiben für Langfinger ein nahezu unüberwindbares Hindernis.

 

Wenn die Polizei Bauherren und Hausbesitzer präventiv zum Einbruchschutz berät, gilt einer der ersten Blicke den Fenstern und Fenstertüren. Deren Einbruchhemmung wird nach DIN EN 1627 in sechs Widerstandsklassen von RC1 bis RC6 eingeteilt, die durch praxisgerechte Einbruchprüfungen festgestellt werden.

 

Grossflächige Verglasung im Härtetest bewährt

Der Anspruch an Gebäude, Architektur und Umgebung kann oft sehr unterschiedlich sein – und erfordert deshalb ein sehr genaues Analysieren der Eigenschaften einzelner Bauelemente. Doch gerade in Punkto Sicherheit gilt es keine Abstriche zu machen. Hierfür ist ein Blick in die Liste der geprüften einbruchhemmenden Fenster und Fassaden des Gold wert. Diese zeigt anhand von definierten Widerstandsklassen, bei welcher Verglasungslösung selbst der gewiefteste Einbrecher keine Chance mehr hat. So erfüllen Normalglas-Konstruktionen die Widerstandsklasse RC2 der aktuell gültigen Einbruchnorm DIN EN 1627 nur, wenn sie auch Hebelwerkzeugen standhalten.

Die Glas-Faltwände konnten sich in allen Disziplinen beweisen und werden sogar uneingeschränkt empfohlen. So konnten den filigran wirkenden, gläsernen Faltwänden selbst der Aufprall eines 50 Kilogramm schweren Zwillingsreifen nichts anhaben – ein bemerkenswert hoher Einbruchschutz für das eigene Zuhause.

 

Optisch leicht und zugleich robust

Für welche Variante der Bauherr sich auch entscheidet: Die Glas-Faltwände von Solarlux sind in sämtlichen Öffnungsvarianten gemäss der Einbruchnorm zertifiziert. Im Gegensatz zu den Faltverglasungen anderer Hersteller, die häufig nur den Einbruchschutz für eine nach innen zu öffnende Ausführung nachweisen können. Somit können Architekten und Hauseigentümer mit den Faltwänden von Solarlux frei planen und dabei jederzeit auf einen hohen Einbruchschutz vertrauen. Die ganzflächigen und sogar barrierefreien Verglasungslösungen garantieren einen hohen Wohnkomfort bei maximaler Sicherheit.

 

Sicher durch Design

Unterschiedliche Bauten benötigen diversifizierte Sicherheitsstandards, die für den Europäischen Markt weitestgehend als RC-Prüfungen bekannt sind. Anders in Großbritannien: Dort macht sich die Organisation „Secured by Design” (SBD), die zur Association of Chief Police Officers (ACPO) gehört, zur Aufgabe, die Einbruchhemmung von Fenstern und Türen zu klassifizieren. Der Standard wurde gemeinschaftlich von der Polizei, einigen Herstellern und der British Standards Institution (BSI) entwickelt und nennt sich PAS 24:2012. Dieser definiert bestimmte Leistungsanforderungen für eine verbesserte Sicherheit bei Türen und Fenstern für den britischen Markt. Das Kürzel PAS beinhaltet nicht weniger als die „Publicly Available Specification“, also die öffentlich erhältlichen Spezifikationen und ist eine Mindest-Anforderung.

Die RC-Prüfungen sind in beinahe allen europäischen Ländern identisch. Den grossen Unterschied jedoch pflegen die Briten: Auf der Insel gönnt man sich eine längere Einbruchzeit. Die PAS24-Prüfung ist mit einer viertel Stunde fünfmal so lang wie die RC2-Prüfung für Resteuropa. Selbst in den Einbruchpraxis-Tests wird mit einer grösseren Auswahl an Werkzeugen als üblich versucht, Türen aufzuhebeln und Verschlüsse zu knacken. Ausserdem fordert die PAS24, dass Türen und Fenster entsprechend ihrem Einsatzbereich die relevanten Grundanforderungen an Wind- und Schlagregenwiderstandsfähigkeit sowie Luftdichtigkeit erfüllen.

Solarlux bestand in allen Punkten die Anforderungen des ausführenden Instituts WinTech im englischen Telford, Shropshire im Mai 2015 mit links, denn die unternehmenseigene, hohe Fertigungsqualität konnte dem Standard mehr als gerecht werden. Geprüft und als PAS24 klassifiziert wurden die Bodenschienen der Glas-Faltwände, die trotz der extrem niedrigen Schwellenhöhe von 15 mm alle Wärmestandards und Einbruchhemmungen erfüllt.

 

Glas-Faltwand
Einbruchschutz cero

cero III: Das sicherste Schiebefenster

cero III wurde erfolgreich vom Prüfinstitut Velbert getestet und ist mit der Widerstandsklasse RC3 zertifiziert. Für Bauherren, die an cero die hohe Transparenz der grossen Glasflügel schätzen, ein unschlagbares Argument.

 

cero III bietet Architekten und Bauherren einen immensen Gestaltungsspielraum: Das Schiebefenster ermöglicht sehr grosse Scheibenelemente bei schmalsten Profilansichten. Es eignet sich als grossflächige und flexible Fassadenverglasung, da es leicht zu öffnen und schliessen ist. Ein Scheibenelement kann bis zu 15 m² gross und 1000 Kilo schwer sein – doch die tragenden Profile sind mit 34 Millimeter gerade so breit wie zwei Finger. Die hohe Transparenz ist kein Widerspruch zu den Sicherheitsansprüchen der Bauherren, was einmal mehr die nun erreichte RC3-Zertifizierung unterstreicht.

 

Härteste Tests bestanden

Die Widerstandsfähigkeit von cero III wurde vom Prüfinstitut Velbert eigenhändig auf Herz und Nieren geprüft. Eine Besonderheit bei der RC3-Prüfung ist ein 600mm "Kuhfuss", mit dem versucht wird, die Profile des Schiebefensters zu knacken. Die vorgeschriebene Angriffszeit beträgt hierfür fünf Minuten, insgesamt wird ganze 20 Minuten getestet. Kein Problem für cero: In Verbindung mit den Laufschienen bilden die Beschläge des Schiebefensters ein System, das enorm widerstandsfähig ist – keine Chance also für starke Hebelwerkzeuge wie den Kuhfuss. Die Profile und Beschläge des Schiebefensters wurden nicht nur mit schweren Werkzeugen traktiert, sondern auch mit einer Last von 600 Kilogramm über Zugseile seitlich weggezogen. Eine aussergewöhnliche Herausforderung, die in Anlehnung an den "PAS24"-Test in England gestellt wird und somit den höheren Schwierigkeitsgrad der englischen Prüfung miteinbezieht. Das Ergebnis: Die cero III-Anlage trotzte auch diesem massiven Angriff. Damit gilt die Einbruchhemmung nach RC3 als bestätigt und wird entsprechend zertifiziert.

 

Sicherheit mit System

Bauherren und Architekten erhalten mit der sogenannten RC-Klassifizierung einen verbindlichen Überblick, der Auskunft über die Qualität der Einbruchhemmung gibt. Gerade bei grossen Glas-und Fassadenflächen ein wichtiges Thema – schliesslich wird eher hochwertiger Wohnraum mit solch transparenten und flexiblen Lösungen ausgestattet. Es wird in sechs Widerstandsklassen (Resistance-Classes) unterschieden, wobei die Klasse RC3 bei Schiebefenstern in dieser Grössenordnung den bisher höchstmöglichen Schutz bezeichnet. Die Widerstandsklassen nach DIN EN 1627 sind Normen für den kontinentaleuropäischen Markt, cero ist weltweit mit diesem Standard erhältlich.

 

Grosse Transparenz bei hoher Effizienz

Die Widerstandsfähigkeit von cero III wird durch weitere hochwertige Ausstattungsmerkmale kongenial bedingt: Mit seiner Dreifachverglasung ist das System hochwärmegedämmt. Die Bodenschienen werden ganz eingelassen und entsprechen der Norm für barrierefreien Wohnraum.

 

cero
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